Diakonie Ruhr- Hellweg tritt mit einem neuen Erscheinungsbild in die Öffentlichkeit

Sie gehen mit: Vorstand Christian Korte (rechts), der Verwaltungsrat mit seinem Vorsitzenden Alfred Hammer (Superintendent des Kirchenkreises Arnsberg (2.v.r.)) sowie weitere Teilnehmer freuen sich über das neue Erscheinungsbild der Diakonie Ruhr-Hellweg. In den Händen halten sie spezielle Drehkarten mit den neu formulierten Botschaften. Foto: drh/Tobias Schneider

Sie gehen mit: Vorstand Christian Korte (3.v.r.) und Mitarbeitende der Diakonie machen sich bei einer Wanderung zur Ruhrquelle mit dem neuen Erscheinungsbild vertraut. Foto: drh

12. September 2017

Aus „Stark für andere“ wird „Wir gehen mit.“ Die Diakonie Ruhr-Hellweg hat ein neues Selbstverständnis

Arnsberg (drh) – Ein neues Selbstverständnis, formuliert in klaren Botschaften, ein frisches Design und eine modernisierte Website: Die Diakonie Ruhr-Hellweg präsentiert die Ergebnisse eines umfangreichen Prozesses der Besinnung und drückt diese auch in ihrem neuen Erscheinungsbild aus. Herzstück der Änderungen ist der Claim „Wir gehen mit.“, der den bisherigen Slogan „Stark für andere“ ersetzt. Vorstand Christian Korte erklärt: „Wir bringen mit unserem neuen Erscheinungsbild einen Paradigmenwechsel in der sozialen Arbeit zum Ausdruck – weg von der Fürsorge hin zu mehr Selbstbestimmung. Es geht um die Begegnung auf Augenhöhe, die Orientierung an den Fähigkeiten und Wünschen der Hilfesuchenden und den grundsätzlichen Respekt vor den individuellen Wegen, die Menschen wählen.“

In einem intensiven Prozess hatten sich Mitarbeitende und der Verwaltungsrat der Diakonie im vergangenen Jahr mit der Frage auseinandergesetzt, wofür die Diakonie Ruhr-Hellweg steht. Unterstützt wurden die Verantwortlichen dabei von der Fachhochschule der Diakonie. „Gemeinsam haben wir überlegt, wie wir uns zu den vielfältigen gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen positionieren möchten und was uns in unserer Arbeit trägt“, erläutert Korte. Das Ergebnis ist in zwölf Botschaften zusammengefasst, die unter anderem die individuelle Würde jedes Menschen, die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und den christlichen Bezug der diakonischen Arbeit hervorheben. „Mit den zwölf Botschaften gewinnen wir ein klares Profil und eine hilfreiche Orientierung nach innen und außen“, sagt Korte. „Sowohl in der konkreten alltäglichen Hilfe werden die Botschaften eine Orientierung bieten als auch für die Entwicklung und Ausrichtung unserer Angebote. Wir wollen Angebote mit den Menschen, mit den Gemeinden entwickeln und als örtliches Diakonisches Werk die Bedeutung der Region betonen.“

Beim Design fällt vor allem das Logo der Diakonie Ruhr-Hellweg ins Auge, das mit seinen neuen Farben frisch und zeitgemäß wirkt. „Das zweifarbige Logo soll die enge Verbundenheit mit den Kirchengemeinden der Region hervorheben“, erklärt Christian Korte. Ein weiteres markantes Merkmal sind die zahlreichen transparenten Flächen im grafischen Konzept: „Die durchscheinenden Elemente heben hervor, dass die Diakonie viel Wert auf eine offene Kommunikation legt, in der Bildsprache kommt durchgehend die Begegnung auf Augenhöhe zum Ausdruck“, führt der Vorstand aus.

Die vielfältigen Änderungen spiegeln sich nicht nur auf Flyern und Plakaten wider, sondern auch auf der neuen Website. Die verschiedenen Angebote der Diakonie, zum Beispiel Beratungsstellen, Reisen, Kinder-
und Senioreneinrichtungen, werden übersichtlich und kompakt beschrieben. Eine Veranstaltungsübersicht, Pressemitteilungen und Stellenangebote werden laufend aktualisiert. Ansprechende Fotos und Serviceelemente wie Downloadbereiche runden die Homepage ab. Auch der technischen Entwicklung wurde Rechnung getragen: Alle Inhalte sind gut über Mobiltelefone abzurufen. „Wir haben einen Internetauftritt aus der Sicht der Nutzerinnen und Nutzer entwickelt, damit diese die gewünschten Informationen schnell finden können“, erklärt der Vorstand.

Auch die Mitarbeitenden der Diakonie freuen sich über das neue Erscheinungsbild und den Claim „Wir gehen mit.“. Das wurde bei einer Wanderung durch das Sauerland am vergangenen Freitag (8. September) deutlich. An diesem Tag erfolgte auch die offizielle Umstellung. An der Ruhrquelle in Winterberg vergegenwärtigten sich die Teilnehmenden die Ursprünge diakonischen Handelns und das neue Selbstverständnis der Diakonie Ruhr-Hellweg.

Weitere Informationen gibt es unter www.diakonie-ruhr-hellweg.de

Bike and Pray - Motorradgottesdienst am Sauerländerdom

Neheim.
Im Schatten des Sauerländer Doms werden am Sonntag, 10. September um 16.00 Uhr Motorräder auffahren und zum Gottesdienst auf dem Neheimer Markt einladen. Initiator ist Pfarrer Wolfram Sievert aus Arnsberg, unterstützt wird er von der katholischen Gemeinde St. Johannes Baptist und Neheim Aktiv. Der Pfarrer ist überzeugter Motorradfahrer und schätzt Rockmusik, wie viele andere Motorradfahrer. Er spielt die E-Gitarre in der Band „Everlasting“, die den Motorrad-Gottesdienst musikalisch begleitet. Bekannt ist die Formation aus dem Worship-Café in der Arnsberger Auferstehungskirche.
2016 fand ein Motorradgottesdienst auf dem Neumarkt in Arnsberg statt. Er war ein Magnet für viele, die zum Abschluss der Motorrad-Saison eine Tor durchs Sauerland machten. Dieses Jahr kann es wieder so sein. Pfarrer Wolfram Sievert wird in seiner Predigt die Freude am Motorradfahren aber auch Sorgen ansprechen. Unterstützung bekommt er vom katholischen Gemeindepfarrer Stefan Jung und von Jugendreferent Karlheinz Krause aus Wickede. Neheim Aktiv bringt die Erfahrung mit Open-Air-Veranstaltungen auf dem Markt ein und sorgt für Technik und Logistik.
Wichtig ist den Veranstaltern, dass auch Menschen eingeladen sind, die keine Motorradfahrer sind. „Es soll ein schönes Fest für alle werden, die gerne unter freie Himmel feiern, Gott danken für gelungene Motorrad-Ausfahrten und ihn um Segen bitten für die Zukunft.“
Motorradgottesdienst am Sauerländerdom
Im Schatten des Sauerländer Doms werden am Sonntag, 10. September um 16.00 Uhr Motorräder auffahren und zum Gottesdienst auf dem Neheimer Markt einladen. Initiator ist Pfarrer Wolfram Sievert aus Arnsberg, unterstützt wird er von der katholischen Gemeinde St. Johannes Baptist und Neheim Aktiv. Der Pfarrer ist überzeugter Motorradfahrer und schätzt Rockmusik, wie viele andere Motorradfahrer. Er spielt die E-Gitarre in der Band „Everlasting“, die den Motorrad-Gottesdienst musikalisch begleitet. Bekannt ist die Formation aus dem Worship-Café in der Arnsberger Auferstehungskirche.
2016 fand ein Motorradgottesdienst auf dem Neumarkt in Arnsberg statt. Er war ein Magnet für viele, die zum Abschluss der Motorrad-Saison eine Tor durchs Sauerland machten. Dieses Jahr kann es wieder so sein. Pfarrer Wolfram Sievert wird in seiner Predigt die Freude am Motorradfahren aber auch Sorgen ansprechen. Unterstützung bekommt er vom katholischen Gemeindepfarrer Stefan Jung und von Jugendreferent Karlheinz Krause aus Wickede. Neheim Aktiv bringt die Erfahrung mit Open-Air-Veranstaltungen auf dem Markt ein und sorgt für Technik und Logistik.
Wichtig ist den Veranstaltern, dass auch Menschen eingeladen sind, die keine Motorradfahrer sind. „Es soll ein schönes Fest für alle werden, die gerne unter freie Himmel feiern, Gott danken für gelungene Motorrad-Ausfahrten und ihn um Segen bitten für die Zukunft.“

Ein Fest wie im Himmel - Ev. Kirchenkreise laden zur gemeinsamen Feier nach Körbecke am 24. Juni 2017

Soest/Arnsberg.
Luther war bekanntlich ein weiser Mann. Vor allem aber hatte er für fast jede Lebenssituation den passenden Spruch parat. „Man kann Gott nicht allein mit Arbeit dienen, sondern auch mit Feiern und Ruhen“ ist so ein Spruch.
Und genau diesen Spruch haben die beiden Evangelischen Kirchenkreise Soest und Arnsberg für ihr geneinsames Fest, das sie am 24. Juni in Körbecke in und an der Möhnesee-Halle feiern wollen, ausgesucht.
Für diese Feier gibt es (mindestens) zwei gute Gründe: Die beiden Kirchenkreise stehen bekanntlich vor einem Zusammenschluss, sodass der 24. Juni auch so etwas wie ein „gemeinsamer Polterabend“ ist. Aber natürlich spielen auch die „500 Jahre Reformation“, die in diesem Jahr allgegenwärtig sind, eine wichtige Rolle.
„An diesem Tag wollen wir besonders auch die Vielfalt des Glaubens feiern“, haben die beiden Superintendenten Dieter Tometten und Alfred Hammer in ihrer Einladung geschrieben. Auch deshalb wird ein Gottesdienst um 12 Uhr den Auftakt bilden. Auch hierzu hat Martin Luther wieder das Motto geliefert: „Wahr ist’s: wir sollen ayner den anderen eeren und für gots kind halten“. Die Predigt in diesem Gottesdienst wird Professor Harald Schröter-Wittke halten.
Nach dem Gottesdienst startet ein buntes Programm (hier), das bis in die Abendstunden hinein für beste Unterhaltung sorgt. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es viele Angebote: Menschenkicker, Riesenrutsche, Hüpfburg, Musik, Malen, Spielen und vieles mehr.
Im Mittelpunkt des Tages steht immer wieder die Musik. So sorgen die Posaunenchöre aus dem Kirchenkreis ebenso für Unterhaltung wie verschiedene Jugendbands der Jugendkirchen aus Soest, Lippstadt und Werl. Und es wird ein offenes Singen unter Leitung des Lippstädter Kantors Roger Bretthauer geben, das den bezeichnenden Titel trägt „Wie im Himmel“.
Aber natürlich spielen auch Glaubensfragen eine wichtige Rolle. Dazu wird Petri-Pauli-Pfarrer Christian Casdorff auf dem roten Sofa verschiedene Menschen interviewen und sie ihre ganz persönliche Glaubensgeschichte erzählen lassen.
Da zu einer vernünftigen Feier natürlich auch Essen und Trinken gehören, ist auch hieran an verschiedenen Ständen mit einer breiten Angebotspalette gedacht.
Zum Abschluss des Tages gibt es dann noch Nachdenkenswertes und Erheiterndes vom Kabarett BrilLe-Theater: „Tinte, Thesen, Testamente“ (ab 18.30 Uhr) sowie ab 20 Uhr einen absoluten Hörgenuss mit dem Vokalquartett „DROPS“.
Dass bei diesem Tag und diesem Fest keine Wünsche offen bleiben, das garantiert noch einmal Martin Luther: „Christen sind ein seliges Volk. Die können sich freuen im Herzen, können tanzen und springen und jubeln.“
Der Eintritt an diesem Tag ist frei.

Rückblick mit Freude, Stolz und Dankbarkeit! Gemeinsames Luther-Projekt dank Kirchenkreis-Kooperation gelungen!

Eine fröhlich Runde traf sich Mitte März in einem Soester Café, um auf den Erfolg des Luther-Projekts zurückzublicken: Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar, das Pfarrehepaar Siegel-Müller aus Brilon, Pfarrer Kai Hegemann, Kirchmeisterin Margot Müller und Dr. Judith Tornau-Opitz, Vorsitzende der Wiesenkirchen-Stiftung, alle drei aus Soest, Katharina Loot und Jochen Ullrich, beide aus Arnsberg von der Stiftung Kirchenmusik, Pfarrerin Christina Bergmann aus Meschede, Almut Lürbke, seit 20 Jahren Choreographin in Weimars Projekten, und Bodo Meier, Pfarre aus Henscheid, der begeistert den Reformator Martin Luther bei den Aufführungen in der Wiesenkirche in Soest und Meschede verkörpert hat.

Alle Gesichter strahlten. Zu Recht: Diese Menschen sind stolz auf das, was sie geschaffen und erreicht haben. Im April 2015 stand die Idee, der Schwung war da –das kreative Schreibteam entwickelte Stationen aus Luthers Leben, fand Sätze und Worte aus Luthers Sprache, plante die nötige Technik und organisierte die Bühne. In Weimars Kopf tummelten sich Musikvorschläge. Zum ersten Mal verknüpfte er in diesem Projekt Musik und Schauspiel aus und über die Lutherzeit, „und alles aus eigener Hand“. Keine Profis, sondern Gemeindeglieder aus beiden Kirchenkreisen sollten mitsingen und mitspielen.

Die Idee wurde Wirklichkeit am 30. Oktober 2016 in der Soester Wiesenkirche und am 18. Februar 2017 im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede. „Es hat große Lust und viel Spaß gemacht“, fasste Müller zusammen, was alle empfinden. Superintendent Alferd Hammer reagierte: „Ich möchte Ihnen allen meinen Respekt ausdrücken für das, was Sie geschafft haben, und lade Sie herzlich zu diesem Frühstück ein“. Die Luther-Projekt-Leute griffen beherzt zu und blickten zurück. „In Meschede haben an die 100 Menschen keine Karten bekommen“, erinnert Hammer. Tornau-Opitz weiß: “In Soest haben wir viele Menschen ohne Eintrittskarte wegschicken müssen.“ Hegemann ergänzt: „Wir hätten die Wiesenkirche zweimal füllen können.“ Insgesamt haben in Soest 550 und in Meschede 300 Menschen die Aufführungen miterlebt.

Trotzdem, da sind sich Luther-Schauspieler Meier und die anderen einig: „ Eine dritte Aufführung zu stemmen, ist eine Überforderung“. Soviel Zeit hat der Herscheider Pfarrer nicht und so oft lassen sich 100 Sänger und Sängerin und über 20 Musiker auch nicht zusammenkriegen. „Außerdem wollen wir das Stück nicht aufwärmen. Ein zweiter Aufguss ist nie so gut“, weiß Almut Lürbke.

Die Gruppe einigt sich: „Jetzt schließen wir das Projekt mit einem wohligen Gefühl und Stolz ab“, so Weimar. Siegel-Müller fühlt hinzu: „Jeder Weg, den wir dabei gegangen sind, hat unschätzbaren Wert.“ Und Meier alias Luther aus tiefstem Herzen: „Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte.“ Das Team will Ausschau halten, ob in zwei Jahren ein kirchliches Ereignis ansteht, in dessen Rahmen ein neues Luther-Projekt inszeniert werden könnte. Auf der Basis des vorhandenen Materials, aber mit Sängern und Sängerinnen, Schauspielern und Schauspielerinnen, die dann Lust haben, sich von Neuem in die Thematik und ihre Gestaltung einzuarbeiten.

von Kathrin Koppe-Bäumer

 
 

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Sonntags 11.00 Uhr mit Hl. Abendmahl und anschließendem Kirch-Café

Christuskirche in Warstein-Belecke, Hesenberg 1:
am 1. (mit hl. Abendmahl), 3. und möglicher 5. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr

Rüthen: Nikolauskirche, Hochstr.:
am 2. (mit hl. Abendmahl), und 4. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr

Markuskapelle in Warstein-Sichtigvor, Möhnestr. 124:
am 1. Samstag im Monat um 16.30 Uhr (häufig als Taufgottesdienst)

Erlöserkirche in Rüthen-Kallenhardt, Ringstr. 6
am 2. Samstag im Monat um 18.00 Uhr als Themen – oder Taizègottesdienst.

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