Nacht der offenen Kirchen Fortsetzung ...

„Eine Nacht voller Entdeckungen“ 3. Nacht der Offenen Kirchen in der Stadt Warstein

Mit gemeinsamen Glockengeläut um 20 Uhr begann am Vorabend des ersten Advents „Eine Nacht voller Entdeckungen“ in der Stadt Warstein. Zur mittlerweile dritten Nacht der Offenen Kirchen hatten die Organisatoren aus den Gemeinden und Ortschaften eingeladen. Und so hatten 14 Kirchen und Kapellen zwischen 20 und Mitternacht hatten geöffnet sein. Jede der neun Ortschaften war bei dieser stadtweiten, ökumenischen Gemeinschaftsaktion beteiligt. Zu jeder vollen Stunde erwartete die Besucher in den evangelischen und katholischen Kirchen und Kapellen ein Angebot.

Allagen, St. Johannes Baptist - »Die Welt aus anderen Augen«
In der Allagener Pfarrkirche reflektierten Jugendliche ihre Welt aus biblischer, geschichtlicher und zeitgenössischer Sicht. Eingerahmt von adventlicher Musik des Jugendblasorchesters Allagen wurde die Kirche in Allagen Schauplatz von vielfältigen Impressionen, die Jugendliche in unserer Zeit bewegen und beschäftigen.

Belecke, Christuskirche - »Wir sagen euch an den lieben Advent...«
»Wir sagen euch an den lieben Advent...« - so lautete das Thema in der evangelischen Christuskirche in Belecke. Die Besucher konnten sich auf die Spuren von Johann-Hinrich Wichern begeben, dem Erfinder des Adventskranzes.

Belecke, Heilig-Kreuz-Kirche - »stay and pray«: Mach‘ mal Pause bei Gott!
Gestaltet von der JuKi (JungeKirche) Belecke konnten die Besucher der Belecker Heilig-Kreuz-Kirche vor dem Allerheiligsten beten. Begleitet von Musik und Texten waren die Besucher eingeladen, ihre Gebetsanliegen aufzuschreiben und in eine Box zu legen. Die Gebetsanliegen werden im Nachgang in die Abtei Königsmünster nach Meschede gebracht, wo sie weiter gebetet werden.

Hirschberg, St. Christophorus - »Mit einem neuen Kreuz ins neue Kirchenjahr«
Nach einer kurzen Einführung in die Nagelbilder des bekannten Künstlers Günther Uecker waren die Besucher eingeladen, an der Erstellung eines Nagelbildes mitzuwirken. Es wurde fleißig ‚gehämmert‘!

Mülheim/Sichtigvor, St. Margaretha - »Spurensuche«
In der St.-Margaretha-Pfarrkirche in Mülheim/Sichtivor konnte man sich auf „Spurensuche“ begeben. Offen sein für die Spuren Gottes im eigenen Leben, dazu ermunterten die Organisatoren – auch mit der bekannten Geschichte „Spuren im Sand“ von Margaret Fishback Powers – die Anwesenden. Zum Abschied bekam jeder Gast eine Fußspur geschenkt mit dem Kernsatz der Geschichte „… da, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“

Niederbergheim, St. Antonius u. St. Lucia - »Freedom is coming«
In der Niederbergheimer Kapelle waren Gospel-Gesänge des Chors „Magnificats“ zu hören sein sowie Texte zum Lob und Preis unseres Herrn Jesus Christus. Durch sein Kommen macht Jesus uns frei.

Sichtigvor, Markuskapelle - »Gottes Licht in der Nacht…«
Durch zahlreiche Teelichter erleuchtet war die evangelische Markuskapelle in Sichtigvor. In der Nacht der Offenen Kirchen nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, erstmals die Markuskapelle zu besuchen. Die Verantwortlichen luden die Teilnehmer ein, Texten zu lauschen und bei den Taizé-Gesängen mitzusingen.

Suttrop, St. Johannes Enthauptung - »Töne, Texte, offene Türen«
Advent – Zeit der Einkehr und Besinnung. Hier konnten sich die Besucher etwas Zeit gönnen, adventliche Musik zu genießen, besinnliche Texte zu hören, den Gedanken nachzuhängen.

Suttrop, Treisekapelle - »Ein Ort gegen das Vergessen« 
Pate werden für Opfer der „Euthanasie“ Bernd Schrewe und Robert Pasitka, zwei der drei Urheber der Gedenktafel, erläuterten in der Treisekapelle das interaktive Kunstprojekt. Besucher konnten kostenlos eine symbolische Patenschaft für eines der 1575 Euthanasieopfer übernehmen. Das Angebot stieß auf großes Interesse. Zahlreiche Besucher haben sich bereiterklärt, eine Patenschaft für eines der Euthanasieopfer zu übernehmen.

Waldhausen, St Barbara u. St. Antonius - »Solidarisch zusammenleben«
In den vergangenen Wochen wurden wir immer wieder mit dem Thema „Flüchtlinge“ konfrontiert, aber das Thema ist nicht neu. Den Auftrag Gottes findet man in vielen Stellen in der Bibel „Ich bin ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen“. Die beeindruckenden Texte und Lieder regten zum Nachdenken an!

Warstein, Alte Kirche - »Die Alte Kirche erzählt…«
In der Alten Kirche in Warstein erwartete die Besucher eine etwas andere Kirchenführung mit Musik und Gesang - begleitet vom Belecker Männerchor Pankratius 1860.

Warstein, Martin-Luther-Kirche - »Geschenke sind Wege zueinander«
In der Martin-Luther-Kirche erwartete die Besucher ein Anspiel zum Mitdenken und Mitmachen. „Wir machen uns viele Gedanken, wie wir uns zu Weihnachten beschenken können. Dabei ist das Geburtstagskind, das beschenkt werden müsste, doch Jesus?“, so die Organisatoren.

Warstein, St. Pankratius - »Gelobt seist du mein Herr…«
Hell und dunkel, laut und leise, besinnlich und heiter… In der Pankratius-Kirche stand der Sonnengesang des Hl. Franziskus im Fokus, der durch Installationen in Bild, Musik und Sprache erfahrbar gemacht wurde.

Warstein, St. Petrus - »Im Anfang schuf Gott die Welt...«
„Ein Klanglicht zu Gottes Geschenk an uns! - Erleben Sie Genesis 1 in der illuminierten Petruskirche“, so lautete die Einladung der Organisatoren in der Petrus-Kirche. Jedes der einzelnen Angebote dauerte ca. 30 Minuten und wiederholt sich stündlich. So hatte man die Möglichkeit, vier Angebote wahrzunehmen. Jeder konnte sich so sein individuelles Programm zusammenstellen. Die „Nacht voller Entdeckungen“ fand ihren gemeinsamen Abschluss mit einer Andacht um Mitternacht in der Heilig-Kreuz-Kirche in Belecke.

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Erntedank auf Schloß Körtlinghausen 2015

Unter dem Motto „Gott sei Dank“ stand am Sonntag der ökumenische Erntedankgottesdienst auf Schloß Körtlinghausen, der unter der Leitung von Pastorin Dr. Christiane Karin Saßmann der Evangelischen Kirchengemeinde Warstein, sowie Pfarrer Bernd Götze vom Pastoralverbund Rüthen zelebriert wurde. „Gott sei Dank sind so viele gekommen, und Gott sei Dank haben wir so ein herrliches Wetter“, eröffneten die beiden Gemeindepastoren die Feier und luden die zahlreichen Besucher ein, mit Liedern und Gebeten in den Dank für alle Gaben Gottes mit einzustimmen.

Längst sei das tägliche Brot nicht für jeden in ausreichendem Maße vorhanden, das sei an diesem Tage auch ein Grund, an die Not derer zu denken, die keine oder zu wenig Nahrung hätten. Landwirt und Pächter von Gut Körtlinghausen Gyso von Bonin, ließ das bäuerliche Erntejahr Jahr Revue passieren und bekannte, dass „der Blick nach oben“, besonders im kalten und trockenen Frühjahr, so manches Mal auch dem Wetter gegolten hätte. Mit ihrem eindrucksvollen Anspiel machte die Kindergruppe deutlich, welchen Wert das tägliche Brot für Menschen hat. Zur musikalischen Umrahmung trugen der Warsteiner Posaunenchor und das „Streichertrio“ mit bekannten Dank- und Lobliedern bei. Den Schluss bildete dann eine Agapefeier mit Brot und Weintrauben. Nach dem Gottesdienst nutzten viele Besucher die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen noch zum gemeinsamen Austausch. Alle gespendeten Erntedankgaben wurden je zur Hälfte an die Tafeln in Warstein und Rüthen weitergegeben. Dorothea Richter

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Die „Lutherin“ bittet zu Tisch

Am 1. Juni 2015 hatte der Evangelische Frauentreff zum „Luthermahl“ eingeladen, um gemeinsam zu essen wie zu Luthers Zeiten. Eine große einladende Tafel war im Philipp-Melanchthon-Haus gedeckt. Kerzen erhellten den Raum und strahlten Wärme aus.

Als Menü gab es: Bierbrot mit Griebenschmalz, Erbsbrei mit Speckstippe, Hühnerbrust in Mandelmilch, Hirse mit Gartengemüse und als Dessert Apfelküchlein mit Honig. Dazu trank man Wasser, Bier, Wein und Gerstenkaffee – eben Originalgerichte aus Luthers Zeiten.

Zwischen den einzelnen Gängen hielt Katharina von Bora (Anneli Bobe) ihrem Mann Dr. Martin Luther (Bärbel Müller), beide historisch gewandet, eine Tischrede, die die Schriftstellerin Christine Brückner (in ihrem Buch „Wenn du geredet hättest, Desdemona – Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“) der Frau Luthers in den Mund gelegt hatte. Darin fordert Katharina von Bora, ihrer Arbeit im Haus den gleichen Stellenwert zuzumessen wie der Arbeit des Reformators: „Wenn ich eine Erbse in den Boden lege, ist das Denken. Wenn ich ein Hühnchen koche, ist das Beten.“ Katharinas Worte wurden von den Zuhörern als aufschlussreiches und interessantes „Dokument“ einer bemerkenswerten, weil außergewöhnlich starken Frau empfunden.

Es saßen zwar keine Kinder, Studenten, Gäste, Dienstboten und Tagelöhner zu Tisch wie seinerzeit in Luthers Haus, dem Schwarzen Kloster in Wittenberg. Aber auch für die Leute von heute wandelte sich die anfängliche Skepsis über das ungewöhnliche Menü schnell in Begeisterung über die wohlschmeckenden Rezepte und alle verstanden, warum Dr. Martin Luther auf Altersbildern so wohlgenährt dargestellt wird.                                                      (Bärbel Müller)

Katharina von Bora (* 29.1.1499 in Lippendorf bei Leipzig, + 20.12.1552 in Torgau)

Am 13. Juni 1525 heiratete sie, eine aus dem Kloster geflohene Nonne, Dr. Martin Luther. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.

Katharina von Bora war zu Lebzeiten eine gute Wirtschafterin und treusorgende Mutter. Sie gab im Hause Luther den Ton an, verwaltete das Geld (und sorgte für Einnahmen, z.B. durch Zimmervermietung an Studenten), baute im Garten Obst und Gemüse an, betrieb Viehzucht, braute Bier und betrieb Handel auf dem Markt. Eine Vielzahl von Knechten und Mägden unterstützte sie bei der Erledigung ihrer zahlreichen Arbeiten.

Man kann Luther verstehen, wenn er anerkennend von seiner Käthe als seinem „Morgenstern“ spricht: Frühmorgens begann sie als erste im Haus ihr Tagwerk und legte sich erst zur Ruhe, wenn Mensch und Tier versorgt waren.

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Konfirmation 2015

Konfirmandengruppe Warstein

Konfirmandengruppe Rüthen

Konfirmandengruppe Belecke

In diesem Jahr wurden 50 Jungen und Mädchen in 3 Gruppen konfirmiert:

in der Martin-Luther-Kirche in Warstein am 19.04.2015
Liz Ademmer, Nico Benz, Elias Bernhard, Marie Brall, Alina Büenfeld-Ossowski, Aaron Dobat, Jasmin Franke, Maik Gukenheimer, Kevin Gukenheimer, Alina Gunt, Leon Kurmann, Marlene Lilje, Joshua Michalik, Eric Neuhaus, Pascal Reinhard, Rouven Scobel, Cassandra Serwatkiewicz, Lukas Wagner, Dominik Waldhauser  

in der Kirche St. Johannes in Rüthen am 26.04.2015
Erik Baumann, Marcel Barabasch, Danny Bauer, Dominic Baum, Julia Dumke, Franziska Duve, Jennifer Eske, Cedric Klemenz, Evelyne Magel; Jenny Markworth, Jacqueline Schott, Jana Stahlberg, Lisa Winkler

in der Kirche St. Pankratius in Belecke am 03.05.2015
Jan Braun, Julian Dettmer, Annika Farke, Jannik Flaig, Louis Greine, Karina Hammerschmidt, Victoria Hammerschmidt, Paula Jürgens, Luca Kutscher, Lukas Peel, Alisha Nitzke, Vivien Pohl, Jana Rebein, Laura Seiler, Felix Wiese, Fabrice Schweda, Britta Theune

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Konfirmationsjubiläum 2015

Konfirmationsjubilare 2015

Über 60 Menschen gedachten am 31. Mai in der Martin-Luther-Kirche  ihrer Konfirmation vor vielen Jahren, bis hin zu 80. Jahren.

Die Kronjuwelen Konfirmation (75 J.) konnte Karl Hildebrandt aus Warstein feiern und die Eichenkonfirmation (80 J.) Frau Ilse Lawrenz aus Rüthen.

Nach einem schönen und feierlichen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, ging es im Philipp-Melanchthon-Haus weiter. Gutes Essen, anregende Gespräche, Austausch über die lang zurückliegende Konfirmandenzeit – es war ein rundum gelungener Tag.

Vielen Dank an alle, die ihn möglich gemacht haben.

Kontakt zur Kirchengemeinde

Evangelische Kirchengemeinde Warstein
Belecker Landstr. 14a
59581 Warstein

Tel. 02902 2338 
Öffnungszeiten Gemeindebüro: Montag; Dienstag u. Freitag
10.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
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Regelmäßige Gottesdienste

Martin-Luther-Kirche in Warstein, Belecker Landstr. 14a:
Sonntags 11.00 Uhr mit Hl. Abendmahl und anschließendem Kirch-Café

Christuskirche in Warstein-Belecke, Hesenberg 1:
am 1. (mit hl. Abendmahl), 3. und möglicher 5. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr

Rüthen: Nikolauskirche, Hochstr.:
am 2. (mit hl. Abendmahl), und 4. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr

Markuskapelle in Warstein-Sichtigvor, Möhnestr. 124:
am 1. Samstag im Monat um 16.30 Uhr (häufig als Taufgottesdienst)

Erlöserkirche in Rüthen-Kallenhardt, Ringstr. 6
am 2. Samstag im Monat um 18.00 Uhr als Themen – oder Taizègottesdienst.

besondere Gottesdienste finden Sie in der detaillierten Terminübersticht --> Termine