Konfirmanden backen für "Brot für die Welt"

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Gruppe der Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit Pfarrerin Jutta Schorstein an der bundesweiten Aktion „5000 Brote -KONFIS BACKEN Brot für die Welt“.

Wie bereits vor zwei Jahren hatte Bäcker Bernd Schulte wiederum seine Backstube in Warstein an der Hauptstraße, zur Verfügung gestellt.

„In diesem Jahr backen wir Lutherbrote“, lachte Bernd Schulte vergnügt, der gern die Aktion der evangelischen Kirche unterstützte und den Konfirmanden mit seinem Fachwissen zur Seite stand.

Pfarrerin Schorstein meinte: „Das kommt genau passend zum Reformationsjahr 2017.“ Im nächsten Jahr feiern die Jungen und Mädchen nämlich ihre Konfirmation – angesichts des Lutherjahres eine Besonderheit.  

Mit viel Eifer waren die jungen Leute in der Backstube mit der Herstellung von 70 Broten beschäftigt. Obwohl der Weizenbrotmischteig mit der Knetmaschine durchgewalkt wurde, mussten sie noch etliche Schritte in der Weiterverarbeitung selber machen: Backbleche vorbereiten, Teig abwiegen, formen, und die runden Gebilde mit Mehl bestäuben. Anschließend gingen die  Brotlaibe für eine gewisse Zeit in den Gärraum und wurden zum Schluss bei 220 Grad Hitze etwa eine Stunde lang gebacken. „Das macht richtig Spaß, mal andere 'Kollegen' zu haben“,  meinte Bernd Schulte, „die jungen Leute stellen sich gut an und sind sehr geschickt.“

Dass auch die Konfirmanden viel Freude am Brotbacken hatten und damit gleichzeitig anderen Menschen helfen, ließen sie allemal durchblicken: „Wir beteiligen uns damit an unserer Kirche.“  Mit den Spendenerlösen sollen Kinder- und Jugendbildungsprojekte in Ghana, El Salvador und Albanien unterstützt werden.

Nach dem Festgottesdienst zum Reformationstag in der Martin-Luther-Kirche,  verteilten die Konfirmanden ihre selbst gebackenen Brote gegen eine Spende an die Gottesdienstbesucher.

von D. Richter

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Gitarrenkonzert mit Karl-Heinz Nicolli

Bereits zum zweiten Mal gastierte der Sologitarrist Karl-Heinz Nicolli in der Martin-Luther-Kirche und präsentierte „Gitarrenträume von Bach bis Clapton“ mit Werken aus drei Jahrhunderten. 

In Vertretung von Pfarrer Uwe Müller stellte Gemeindesekretärin Karola Haverbeck den Gitarristen vor und begrüßte die kleine Zuhörerschar, die sich trotz starken Regens nicht davon abhalten ließen, der Einladung zu folgen.

In seinem ersten Stück  „Evocaciòn“ (Heraufbeschwörung) widmete sich Karl-Heinz Nicolli mit  einer Passage des argentinischen Komponisten Josè Luis Merlin aus dem Film „Schindlers Liste“ warmen, südamerikanischen Klängen. 

Das folgende „Capricio Arabè“ des Gitarrenkomponisten Francisco Tàrrega - Begründer der spanischen Klassik - schloss sich eindrucksvoll an und nahm das Publikum in den beschwingten Rhythmus mit hinein.

Mit großer Virtuosität und Präzision ließ Karl-Heinz Nicolli  seine Finger über die Saiten der Gitarre gleiten, die mit ihm zu verwachsen schien.  Er sprach leise, während er die nächsten Titel moderierte  und die unterschiedlichen  Komponisten und ihren jeweiligen Musikstil mit wenigen Worten beschreibt.

In höchster Konzentration entlockt Karl-Heinz Nicolli seinem Instrument bezaubernde Klänge - von ruhig und verträumt, über sentimental, bis hin zu vollmundigen temperamentvollen Tönen. Sehr gefühlvoll und ein wenig traurig erklang das musikalische Thema „Cavatina“, eine für zwei Gitarren geschriebene Originalversion, aus dem Film „Die durch die Hölle gehen“.   

Der Kölner Gitarrist ist weit über die Grenzen Deutschlands  hinaus bekannt und auf vielen europäischen Bühnen als Solist erfolgreich. Seine Meistergitarre stammt aus der Werkstatt des berühmten spanischen Gitarrenbauers Antonio Marin Montero.

Bevor Karl-Heinz Nicolli nach gut einer Stunde sein musikalisches Programm beendete, faszinierte er zum Schluss  noch mit der Ballade des britischen Rockmusikers Eric Clapton „Wonderful Tonight“. Dafür gab es reichlich Applaus von den Besuchern, die einen großen Künstler erlebten, der ihnen einen Abend mit wunderbaren „Gitarrenträumen“ geschenkt hat. Und das im sprichwörtlichen Sinn: Der Eintritt war frei, es wurde eine Spende erbeten.

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Tag des Friedhofs 2016

Historisches Eingangsschild

Historische Führung

Die Evangelische Kirchengemeinde Warstein beteiligte sich am Sonntag, den 09.10.2016, am Tag des Friedhofs, der in diesem Jahr bundesweit unter dem Motto „Raum für Erinnerung“ stand.

So kamen viele interessierte Besucher auf den Ev. Friedhof, um an dem abwechslungsreichen Programm teilzunehmen.

„Vielleicht finden Sie heute Anregungen für Ihren persönlichen Umgang mit der Trauer“, hoffte Friedhofspresbyterin Anke Frie in ihrer Begrüßungsrede und bedankte sich für die rege Teilnahme am Tag des Friedhofs.

Dieser wurde in vielen Arbeitsstunden vorbereitet. So wurde der Friedhof von vielen ehrenamtlichen Helfern herausgeputzt und ein kleines Rahmenprogramm vorbereitet.

In einer Andacht, geleitet von Pfarrer Uwe Müller, heißt es „Wir dürfen daran glauben, dass wir in Gottes ewiger Erinnerung bleiben“. Als eine der stärksten Fähigkeiten des Menschen benannte Pfarrer Müller das Erinnern und verdeutlichte, dass gerade der Friedhof ein Ort zum Erinnern ist. Ein Ort an dem an gemeinsame Erlebnisse, an Schönes, aber auch an Schmerzliches gedacht werden kann.

Diese Gedanken nahmen auch die Bestatter Wolfgang und Petra Hucht auf. „Der Friedhof ist ein geschützter Ort, der jederzeit aufgesucht werden kann“, führte Petra Hucht in ihrem Vortrag vor Augen, dass ein Friedhof ein Raum des Friedens, der Stille, der Besinnung und auch der Begegnung sein kann.

Durch einen Blick auf die Entwicklung der Trauerkultur in den vergangenen Jahren verdeutlichte Frau Hucht, dass der Besuch eines Friedhofs sich in der heutigen Zeit für viele Menschen zu einem „notwendigen Übel“ entwickelt hat. „Wann sind Sie das letzte Mal mit Muße über einen Friedhof gegangen?“ regte sie zum Nachdenken an und schloss ihren Vortrag ebenfalls mit dem Aufruf: „Lassen Sie den Friedhof einen Raum für Ihre Erinnerung werden!“.

Neben diesen Gedanken zum Thema Erinnern erwartete die Besucher eine historische Führung über den Friedhof. Pfarrer Müller erinnerte hierbei an die Anfänge der 1859 eröffneten Anlage und erzählte viele Details zu den historischen Gräbern.

Mit gemeinsamen Liedern die musikalisch vom Singkreis und Silke Hoppe mit der Gitarre begleitet wurden, Aktionen für Kinder und Jugendliche (Blumen pflanzen, Geschichten) wurde das Programm abgerundet.

Beim Informationsstand des Bestattungsunternehmens Preckel konnte man sich über Dauergrabpflegeverträge informieren oder sich Schmuckurnen ansehen. Bei der „Finger-Print-Aktion“ wurden von interessierten Besuchern Fingerabdrücke genommen. Davon können auf Wunsch Schmuckstücke nach Vorlage eines Tintenabdrucks individuell angefertigt werden.

Mit einem Abschlussgebet und dem Segen beendete Pfarrer Müller den Tag des Friedhofs.

Ganz im Sinne der Organisatoren wurde der Friedhof so zu einem Ort der Begegnung und des Austausches zwischen Jung und Alt.

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Ökumenischer Schöpfungsgottesdienst

Mal ganz anders verlief in diesem Jahr der „Ökumenische Schöpfungsgottesdienst“, der seit vier Jahren traditionell in der Hirschberger St. Christophorus Kirche gefeiert wird.

Am späten Sonntagnachmittag (25.09.2016) trafen sich die Christen beider Konfessionen in Gottes schöner Natur auf der Pferdewiese von Karl Niggemann am Hasenknick unterhalb der Kahlenbergs Köpfe, und das Besondere daran: alle durften ihre Haustiere  mitbringen.

Pfarrerin Jutta Schorstein hielt zusammen mit Pastor Thomas Wulf von der St. Pankratiusgemeinde unter freiem Himmel einen Gottesdienst ab und freute sich über die bunte Mischung an „Zwei-und Vierbeinern“. Da die Anzahl der  Hunde unterschiedlichster Rassen neben zwei Pferden überwog, die Katzen sich vorsichtshalber gar nicht blicken ließen und die Mäuse den Untergrund vorzogen, blieben alle schön brav und friedlich, in respektvollem Abstand.

Mit der Lesung aus Psalm 104  „Herr, wie zahlreich sind deine Werke“ erinnerte Pfarrerin Jutta Schorstein an den großen Schöpfergott und lud die Besucher zum loben, feiern und  beten ein.

Bereits in der Bibel gäbe es viele Beispiele für Tiere, zählte Pastor Wulf zum Beispiel die „Arche Noah“ „Ochs und Esel im Stall von Bethlehem“, und darüber hinaus „strenge Essensvorschriften in einigen Kulturen“ auf und beantwortete damit die im Raum stehende Frage: „Was haben Tiere mit Religion zu tun?“
„Nachdem Gott am sechsten Schöpfungstag die Tiere geschaffen hat, jedes nach seiner Art, gehören Schöpfung und Tiere, Glaube und Religion zusammen“, erläuterte der katholische Geistliche. Die Schöpfung ginge weiter als Natur: „Sie bezieht den Menschen ein, sie ist ein Plan Gottes - ein Geschenk.“  Zum Schluss stimmten alle in das alte Kirchenlied von Franz von Assisi: „Laudato si“ ein, mit dem Gott und seine gesamte Schöpfung gelobt und gepriesen wurde.
„Wir sind gut beraten, sorgsam mit der uns anvertrauten Natur umzugehen“, gaben beide Pfarrer den Gottesdienstbesuchern als Nachdenkenswertes mit auf den Heimweg.

Die Idee für den ökumenischen Schöpfungsgottesdienst mit Tieren stammte übrigens von der Warsteiner Messdienerin der Ruth Bolzenius, die selbst auch Pferde-und Hundeliebhaberin ist. Im Zusammenhang mit der Kirchenrenovierung in Hirschberg und auch dem wundervollen Wetter wäre der Zeitpunkt in der freien Natur jetzt dafür ideal gewesen, meinte Pastor Wulf.  

von Dorothea Richter

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Singgottesdienst Ev. Kirchengemeinden Warstein und Meschede

„Diesseits und jenseits des Stimmstammes“ trafen sich am Sonntagmorgen 11.09.2016 zahlreiche Sänger und Sängerinnen des Projektchores der evangelischen Kirchengemeinde Warstein  mit der Chorgemeinschaft der evangelischen Kirchengemeinde aus Meschede, um gemeinsam einen Singgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche zu gestalten.

Das Motto „Ich singe mit, wenn alles singt“ lockte zahlreiche Gottesdienstbesucher bei hochsommerlichen Temperaturen zum Mitsingen in die gute besetzte Kirche.  „Heute haben wir Premiere mit Meschede“, freute sich Pastorin Jutta Schorstein nicht nur auf das musikalische Zusammentreffen, sondern auch über die Gottesdienstgestaltung zusammen mit ihrer Kollegin Pastorin Karin Neumann-Arnoldi.   

Doch zunächst zog der Chor singend in die Kirche ein, um die Gemeinde auf eine ganze Stunde mit geistlichen Liedern einzustimmen. Der gleich am Anfang wohlklingende Kanon „Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Geist“, lockerte die Stimmbänder und machte Lust auf Mitsingen.
Unter der Begleitung von Orgelmusik und Gitarrenklängen entstand so ein ganzer Liederbogen von  Lobpreis  und Klage bis hin zum Dank, der mit den Titeln „Lobpreist unsern Gott“, „Aus der Tiefe rufe ich zu dir“ und „Ich singe dir mit Herz und Mund“ hörbar gemacht werden konnte.

„Singen hält Leib und Seele zusammen und verbindet über alle Grenzen hinweg“, rief die Warsteiner Pastorin in ihrer Predigt den Besuchern ins Gedächtnis und machte deutlich: „Singen bringt eine Sai(ei)te in uns Menschen zum Klingen, das jedes noch so gefeilte Wort niemals erreichen würde. Beim Singen kehren wir sozusagen unser Innerstes nach außen in einer Form, die jeder versteht. Ob fröhliches Lob, überschwängliche Freude oder seufzende Klage – all das dürfen wir vor Gott bringen - vor unseren Schöpfer, der uns die Melodie des Lebens gegeben hat.“

Ganz zum Schluss, vor der Liturgie zur Abendmahlsfeier, sang die Gemeinde noch aus dem alten Paul-Gerhardt-Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ die zweite Strophe, wo es unter anderem heißt...  „ich  singe mit, wenn alles singt.“

Dorothea Richter

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Letzter Gottesdienst der evangelischen Christen im Gemeindehaus Rüthen

Am letzten Augustsonntag verabschiedeten sich die evangelischen Christen in Rüthen von ihrem Gemeindehaus am Schlangenpfad.
In seiner bisherigen Form wird es den alten villenartigen Altbau des Gemeindehauses nicht mehr geben, hielt Pfarrer Uwe Müller als Vorsitzender des Presbyteriums, in seiner Grußansprache fest: „Das alte Haus am Schlangenpfad wird Geschichte sein. Der Raum an dieser Stelle wo Neues entsteht, bleibt uns aber erhalten. Das Neue wird modern und zukunftsträchtig sein. Es wird anders sein, aber anders heißt hier - nicht schlecht.“
Der 1988 angebaute Gemeindesaal bleibt erhalten. An die Stelle des Altbaus tritt ein eingeschossiger Baukörper mit einem zentralen Eingang vom Schlangenpfad aus. Hier entsteht ein „Raum im Foyerstil“, der kleineren Gruppen als Treffpunkt dienen soll. Das Gebäude wird komplett barrierefrei sein.

„Alles muss raus“, lautete nach dem Abschiedsgottesdienst die Devise: Beim Trödelmarkt konnten die Gemeindemitglieder alte Schätzchen die in jahrzehntelanger Gruppenarbeit entstanden sind, für einen kleinen Preis erwerben. Ebenso auch nicht mehr benötigte Einrichtungsgegenstände und nostalgische Predigt-und Gesangbücher. Alle eingenommenen Spenden kommen dem Bau des neuen Gemeindehauses zugute.

Um den Abschied den Gemeindemitgliedern ein wenig zu erleichtern, gab es anschließend frisch gebackene Waffeln, sowie leckere Würstchen vom Grill.

Die Wiedereinweihung des neuen Gemeindehauses wird im dritten Quartal 2017 angestrebt. Das Gemeindeleben kommt in der Zwischenzeit nicht zum Erliegen, sondern geht weiter:
Alle Gottesdienste finden zur gewohnten Zeit in der katholischen Schwestergemeinde, in der Nikolaikirche in Rüthen statt. Die Gruppenarbeiten sollen entweder in katholischen Einrichtungen oder in öffentlichen Gebäuden abgehalten werden.   

von Dorothea Richter

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Fahrt nach Herrnhut und Umgebung

Teilnehmer der Herrnhutfahrt

Einmal erleben, wie die „Losungen“ im gleichnamigen Andachtsbuch gezogen werden, das wollte eine Gruppe von Reisewilligen aus der Ev. Kirchengemeinde Warstein am letzten Wochenende im August 2016.

Darum war das Reiseziel Herrnhut in der Oberlausitz, wo Ludwig Graf Zinsendorf eine Gemeinde aus religiös verfolgten Christen vor ca. 300 Jahren gegründet hatte. Um die Gemeinde im Geiste zusammenzuhalten, gab er ihr täglich ein Bibelwort, die Losung, mit auf den Weg. Heute werden die Losungen in aller Welt gelesen.

Wer Herrnhut besucht, muss auch in der Sternenmanufaktur vorbeischauen. Herrnhuter Sterne leuchten zur Adventszeit in vielen Kirchen, Gemeindehäusern und auch Privathäusern. Vor Ort konnten die Mitarbeiter beobachtet werden, wie die Sterne in verschiedensten Größen und Farben entstehen. Auf dem Reiseplan stand auch ein Besuch der Gedenkstätte Bautzen, der nach einer fachkundigen Führung sehr nachdenklich stimmte und die Gedanken noch lange bewegte. Eine Stadtführung durch die 1000-jährige Altstadt von Bautzen, die nach der Wende wieder beeindruckend hergestellte Stadt Görlitz und gerade ihr mittelalterliches Altstadtfest feierte und eine Fahrt im offenen Waggon mit der Schmalspurbahn nach Zittau gehörten ebenso zum Programm wie das Abendessen im sorbischen Restaurant mit Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Sorben.

Auf dem Rückweg besuchte die Reisegruppe das Panorama von Werner Tübke in Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, was von der Niederschlagung der Thüringer Bauernerhebungen im Mai 1525 zeugt. Nach vielen Eindrücken kehrte die Reisegruppe wohl behalten zurück.

Das Bild zeigt die Reisegruppe vor der Oberlausitzer Gedenkhalle in Görlitz.

Pfrin. Dr. Saßmann

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"Beten bewegt - manchmal sogar Steine"

Begrüßung am Höhleneingang

Abschlussgebet in der Höhle

Immer und überall kann man beten und dabei erleben, das hat was mit mir und meinem Leben zu tun. Das war erfahrbar beim Jugendgottesdienst am Samstag, 04.06.2016 in der Bilsteinhöhle.

Die TeamerSociety und der Jugendpresbyter hatten an diesen besonderen Ort eingeladen und alle, die gekommen waren, erlebten Gottesdienst auf dem Weg durch die Höhle an verschiedenen Stationen.

Konzentration auf das Geschehen, die Texte und Lieder, das war es, was diesen Jugendgottesdienst auszeichnete.

Ein Stein begleitete uns durch den Gottesdienst und bis nach Hause. Er erinnert sicherlich an diesen Event und daran, dass wir Gott alles anvertrauen dürfen.

Alle waren sich einig, das wird wiederholt.

Ein besonderer Dank geht an den Verein Bilsteintal, der das ermöglichte.

Konfirmationsjubiläum 2016

Goldene

Diamantene

Eiserne

Gnaden u. Kronjuwelen

Am Sonntag, 22.05.2016 fanden sich 65 Jubilare in der Martin-Luther-Kirche Warstein ein, um gemeinsam mit Pfarrerin Jutta Schorstein auf die mehrere Jahrzehnte zurückliegende Konfirmation zurückzublicken.

Ein ganz besonderes Jubiläum beging Käte Walle. Sie wurde bereits vor 75 Jahren konfirmiert und feierte ihr Kronjuwelen-Jubiläum.

Goldene-Konfirmation:
Andreas Dönnecke, Regina Essers, Magdalena Helm, Brigitte Hense, Gerda Hoffmann, Alfred Kellerhoff, Wolfgang Krause, Heidrun Krieger, Carola Krüger-Gilka, Helga Kurschildgen, Dorothe Müller, Brigitte Müller, Renate Reuter, Hildegunde Risse, Cornelia Speer, Waltraud Stelter, Brigitte Voß, Brigitte Voßhenrich, Ursula Zuleger.

Diamantenen-Konfirmation:
Hannelore Belzer, Otto Beringer, Erika Bierbaum, Volker Blankenburg, Bärbel Falk, Christa Feigel, Elke Friedewald, Heinrich Häckel, Willi Hellmich, Winfried Helm, Irmgard Herfurth-Frigge, Gisela Heße, Renate Langenberg, Wolfgang Litsche, Gerda Schmidt, Erika Schröder, Helga Schüller, Emmi Schulte, Horst Winkler, Bärbel Wulff.

Eiserne-Konfirmation:
Herta Blüggel, Eberhard Daum, Reinhard Dienstuhl, Waltraud Dienstuhl, Elisabeth Durow, Christa Geretshauser, Helga Hoffmann, Heinz Leuchtenberger, Gerhard Mösch, Marianne Obalski, Otto Schmidt, Christa Schröder, Harald Schröder.

Gnaden-Konfirmation:
Elsbeth Berner, Elfriede Köhler, Edith Kümmel, Elsa Lorenz, Ernst Möller, Helga Müller, Edeltraut Ostmann, Elsbeth Spindeldreher, Anita Witt.

Silke Hoppe neue Leiterin des Familienzentrum Zachäus-Kindergartens

Nach dem Segen gab es Blumen. V.l.: Silke Hoppe, Jutta Schorstein und Bianca Hoppe

Offizielle Einführung mit Gottesdienst in Martin-Luther-Kirche

"Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, weil Leben heißt: sich regen, weil Leben wandern heißt" – treffender hätte es die evangelische Kirchengemeinde Warstein, gemeinsam einstimmend in besagtes Lied, am Sonntag Morgen in der Martin-Luther-Kirche nicht formulieren können. "Gewandert" ist in diesem Fall Silke Hoppe als Erzieherin zur Leiterin des Zachäus-Kindergartens Belecke: Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde sie von Pfarrerin Jutta Schorstein offiziell in ihrem neuen Amt begrüßt, das sie bereits ab 1. April ausführt. "Danke, dass so viele Kinder und Eltern gekommen sind", zeigte sich Silke Hoppe sichtlich gerührt über die rege Beteiligung an der Feierstunde sowie eine musikalische Überraschung durch Freundin und Presbyterin, Bianca Hoppe, mit Gitarre und Gesang. Ein 7-köpfiges Erzieherinnen-Team hat die Nachfolgerin von Waltraud Tingelhoff nun unter sich – auch Carl-Heinz Hilker vom Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenvereins Arnsberg schloss sich den Glückwünschen an die neue Leiterin an, nachdem Silke Hoppe den Segen kräftig mit "Ja, mit Gottes Hilfe" bestätigte.      Text und Bilder: Elisa Sobkowiak, WP Warstein

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Abschied und Neubeginn

Die ausgeschiedenen Presbyter

Das neue Presbyterium 2016

Am 20. März 2016 endete für sechs verdiente Mitglieder des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Warstein ihre Amtszeit. Verabschiedet wurden: Carl-Heinz Hilker aus Belecke (Presbyter von 1992-2016), Martha Bos-Bröker aus Warstein (1996-2016), Axel Vollbrecht aus Westendorf (2002-2016), Ralf Winkler aus Rüthen (2006-2016), Steffen Hohlfeld aus Warstein (2009-2016) und Gertrud Hillefeld aus Warstein (2012-2016).

Im Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche wurde ihnen ebenso der Segen Gottes für ihren weiteren Lebensweg gewünscht wie dem neuen Presbyterium für seine Amtszeit.

Gemeinsam mit den Pfarrern Jutta Schorstein und Uwe Müller sowie (mit beratender Stimme) Dr. Christiane Karin Saßmann leiten die Presbyterinnen und Presbyter für jeweils vier Jahre die Kirchengemeinde. Dem neuenPresbyterium gehören an:

(auf dem Bild von oben nach rechts): Ralf Stäwen aus Hoinkhausen, Dr. Olaf Hohlfeld aus Suttrop,

(2. Reihe von oben:) Helmut Ruthemann aus Rüthen, Sabine Simon aus Warstein, Anke Dahlberg aus Mülheim, Anke Frie aus Belecke,

(3. Reihe:) Bianca Hoppe aus Warstein, Dina-Felicitas Tannhäuser aus Rüthen, Brigitte Kirchner aus Kallenhardt,

(untere Reihe:) Irmgard Eickhoff aus Kallenhardt, Tanja Hofmann aus Mülheim und Regina Groß aus Westendorf.

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Dankeschön-Abend für Gemeindebriefausträger

80 Menschen sorgen derzeit dafür, dass dreimal jährlich die evangelischen Haushalte mit den wichtigsten Informationen über das Gemeindeleben versorgt werden. Dabei sind sie in den rund 20 Ortsteilen der Städte Rüthen und Warstein, die zu unserer Gemeinde gehören, unterwegs.

Grund genug für die Gemeindeleitung, ihnen einmal ein „Dankeschön“ zu sagen. 30 Gemeindebriefverteiler ließen sich zu einem Dankeschön-Abend am 2. Februar 2016 im Philipp-Melanchthon-Haus Warstein einladen.

In ihrer Begrüßung führte die Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrerin Jutta Schorstein, aus, dass durch die Gemeindebriefausträger auch die Briefkästen jener evangelischen Haushalte von ihrer Kirche erreicht werden, die selbst nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können oder wollen.

Überrascht zeigten sich beim anschließenden gemütlichen Abend manche Austrägerinnen und Austräger darüber, welche Bedeutung ihre „Spaziergänge im Gemeindeauftrag“ für die Kommunikation des Evangeliums haben. – Dieses Staunen ist wieder einmal ein Beispiel dafür, wie auch von den Trägern gering eingeschätzte Begabungen zu „Gaben“ im Sinn des Glaubens werden können.      (Pfr. Uwe Müller)

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