Brass und Gospel Konzert

WARSTEIN Zum Abschluss der Festwoche des 50-jährigen Jubiläums der Petruskirche und als Zeichen ökumenischer Verbundenheit zwischen dem Pastoralverbund Warstein und der Evangelischen Kirche Warstein, veranstalteten am Sonntagnachmittag die Posaunenchöre aus Warstein und Lünen zusammen mit dem Gospelchor Voices `R`Us, ebenfalls aus Lünen, ein Konzert unter dem Motto „Brass + Gospel“.

Der Lünener Posaunenchor war 2016 schon einmal zu Gast in der evangelischen Kirchengemeinde. Mittlerweile ist eine gute Freundschaft zwischen den beiden Chören entstanden, die vor vier Jahren in Mittel-England begann, sodass bei den Chorleiterinnen Iris Lenze und Gundula Hubig der Wunsch aufkam: „Unsere Posaunenchöre sollten öfter miteinander spielen!“ Es blieb nicht nur beim wünschen...
In diesem Jahr gesellte sich zu dem „Posaunen-Duo“ der Gospelchor Voices `R`us  hinzu, das Ergebnis des gemeinsamen Auftrittes konnte man am Jubiläumssonntag in der Petruskirche erleben. Die Vorbereitungen dafür fanden bei einem vorhergegangenen Wochenend-Workshop iin Eversberg statt, das gemeinsame Konzert war der Höhepunkt einer „unglaublich schönen und intensiven Zeit“, wie sich die Teilnehmer aller drei Chöre begeistert äußerten.

Nach der Begrüßung durch Klaus Schrewe vom Kirchenrat St. Petrus und Carl-Heinz Hilker von der evangelischen Kirchengemeinde - der den musikalischen Nachmittag moderierte und selbst auch im Posaunenchor mitspielte - konnten die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer während des Konzertes „in die Welt von Blasmusik und Gospel eintauchen“.

Die beiden Posaunenchorleiterinnen Iris Lenze und Gundula Hubig präsentierten mit ihren Musikerinnen und Musikern  einen wahren Ohrenschmaus in der Themenreihe „Brass“ und brachten die Petruskirche auf klingende Art und Weise „Zum Schwingen“. Überschwänglichen Applaus erhielt auch der Gospelchor, der es hervorragend verstand, das Publikum mit einzubeziehen und mit Gesang und Percussion ein lebendiges und melodisches Potpourri zu kreieren. 

Ihren alleinigen Auftritt meisterten die Warsteiner Jungbläser mit Bravour, sie spielten sich
schnell in die Herzen aller und erhielten für ihre Interpretationen „Yesterday“ und „Bläsermarsch“ begeisterten Applaus und Beifallsrufe. Carl-Heinz Hilker machte deutlich, dass der Fortbestand der Chöre nur durch genügend Nachwuchs sicher wäre, „unsere jungen Bläser werden  durch Jürgen Witt und Stefan Günther unterstützt und auf den Hauptchor vorbereitet“.

Chorleiterin Iris Lenze war sehr zufrieden mit der musikalischen Leistung ihrer Schützlinge und sagte ganz am Schluss (vielleicht soll es eine Überraschung sein?): „Bevor die Ferien anfangen, gibt es für die Jungbläser ein dickes, dickes Eis!“

Vikar Lukas Schröder fand im Namen des Pastoralverbundes St. Petrus und St. Pankratius liebe Worte des Dankes und der Anerkennung, besonders für die Chorleiterinnen und alle Mitwirkenden. Er betonte aber auch die „die gute  Freundschaft von St. Petrus zum Posaunenchor“ und war sich sicher: „Heute haben Sie ein Feuer entzündet und den Heiligen Geist zum Schwingen gebracht - und einen 250-köpfigen Gemeindechor mitgerissen.“ Hingerissen waren auch ganz viele, die meinten: „Dieses schöne Konzert hat mir das Herz geöffnet“.   D. Richter

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Stationsgang "Gewalt gegen Frauen"

Dazu trafen sich am 12. Juni 2018 Frauen der Kfd Hirschber, Suttrop, Warstein und der Evangelische Frauentreff.

Eröffnet wurde der Stationsgang mit dem Gedicht "Gewalt" von Erich Fried unter der Fragestellung "Was heißt eigentlich Gewalt?".

Gewalt sei nicht nur im herkömmlichen Sinne zu definieren. Sie fängt schon im Kopf an, welche sich in Unterdrückung und Bevormundung darstellen kann.

Das Thema "Gewalt" ist vielfach begleitet vom Schweigen – dem Schweigen der Frauen, die Gewalt erleben; dem Schweigen der Täter, die ihr Tun verharmlosen und rechtfertigen; dem Schweigen der Öffentlichkeit, die Gewalterfahrungen nicht ernst nehmen oder wegschauen.

Jede 3. Frau in Deutschland erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Viele Schweigen aus Scham oder aus Angst über das Erlebte. 

Über diese Aspekte wurde während eines Stationenganges nachgedacht.

An unterschiedlichen Gebäuden innerhalb Warsteins wurde diese Thematik angesprochen und betrachtet: Welche Formen der Gewalt an Frauen gibt es? Was für Hilfsangebote gibt es? Wo bekomme ich Hilfe? Welche Möglichkeiten bieten sich, um der Gewaltspirale zu entkommen? Aber auch der Frage: Wo ist Gott?

Der gemeinsame Stationengang begann am Glockenspiel vor der Pankratiuskirche. Von dort aus ging es gemeinsam zu den nächsten Stationen: Krankenhaus, Polizei, Amtsgericht und Martin-Luther-Kirche.

An den Stationen wurde gesungen, gebetet und als Symbol für Hilfe und Dankbarkeit jeweils eine rote Rose abgelegt.

Im Anschluss fand noch ein gemütliches Beisammensein im Philipp Melanchthon Haus statt.

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Konfirmationsjubiläum 2018

Jubiläum vor 50 u. 60 Jahren

Jubiläum vor 65,70,75 u. 80 Jahren

Mit Rosen und Urkunden gratulierte die Ev. Kirchengemeinde Warstein am Sonntag, 27. Mai
45 Jubilare, die in diesem Jahr Jubelkonfirmation feiern konnten.

Viele Gläubige, die in Warstein zur Konfirmation gegangen waren, kamen aus diesem Anlass auch von außerhalb zurück in ihre Heimatgemeinde. In einem feierlichen Gottesdienst spendete Pfarrer Uwe Müller seinen Segen, bevor im Philipp-Melanchthon-Haus auf das Jubiläum angestoßen wurde.

Die diesjährigen Konfirmationsjubilare im Überblick:

Eichen Konfirmation nach 80 Jahren: Frieda Else Hildebrandt, Alma Nübel sowie Angelika van Kerkom (alle Warstein).

Kronjuwelen Konfirmation nach 75 Jahren: Gerhard Rollfinke (Warstein).

Gnaden Konfirmationen nach 70 Jahren: Gerhard Schloms, Annemarie Schulte, Hildegard Thiemann, Maria-Luisa Zimmermann (alle Warstein), Else Dziuballe (Rüthen), Hans-Joachim Schulenburg (Bad Sassendorf), Dorothea Gellrich (Windeck-Herchen).

Eiserne Konfirmation nach 65 Jahren: Hannelore Brigitte Baumgart, Regina Else Beyer, Manfred Fleischer, Fritz Karl Lachmann, Eleonore Mihlan, Klaus Wolfgang Mihlan, Ingeborg Mrosh (alle Warstein) sowie Anita Gritz (Rüthen).

Diamantenen Konfirmation nach 60 Jahren: Detlef Halfpap, Heinrich-Wilhelm Hillefeld, Margarete Königsmann, Kurt Schnee, Renate Struff, Gisela Erika Heidrun Teipel (alle Warstein), Sonja Koschowski (Rüthen), Werner Storck (Obertshausen) sowie Ilse Glatz (Sundern).

Goldene Konfirmation nach 50 Jahren: Ruth Astra Rösner, Barbara Sauerwald, Günther Heinz Teuber, Waltraud Tingelhoff (alle Warstein), Brigitte Görke, Brigitte Kersting, Bernd Vorderwisch (alle Rüthen), Erika Helene Müller (Anröchte), Renate Caase (Erwitte), Karola Christine Baumann (Ganderkesee), Gerlinde Schmidt (Geseke), Gisela Hannelore Fritsche (Halle), Dr. Alfred Horst (Herford), Bernd Simon (Langenberg), Klaus Meschkat (Meschede), Hans-Dieter Fandrey (Upgant-Schott) sowie Brunhilde Edith Hackfort-Gottwald (Vreden).

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Vorstellung Vikarin Larissa Figgen in der Martin-Luther-Kirche

Am „Kantate“-Sonntag gab es in der Martin-Luther-Kirche Warstein viel Grund zum Singen: Pastor Uwe Müller stellte der Gemeinde die neue Vikarin Larissa Figgen vor, die nach den Sommerferien für zwei Jahre in der hiesigen Kirche ihr Vikariat absolvieren wird.

Geboren und aufgewachsen ist die 27-Jährige in Sundern im Sauerland. Nach dem Abitur am Mariengymnasium in Arnsberg begann sie in Münster das Studium der Theologie und arbeitete dort  gleichzeitig für einige Jahre bei einem ambulanten Pflegedienst. Es schlossen sich ein mehrmonatiges Gemeindepraktikum in Istanbul an, sowie ein Seelsorgepraktikum in der Kinderklinik in Bethel. Ihr Examen legte Larissa Figgen dann im Oktober 2016 ab, anschließend  war sie bis März 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Universität Münster (Kirchengeschichte) beschäftigt.    

Vor dem Studium war sich die angehende Pastorin nicht so ganz sicher, ob sie den Weg ins Pfarramt einschlagen soll, erst nach einigen Semestern des Lehramtsstudium (Englisch und Evangelische Religion) habe sie sich endgültig für die „Volltheologie“ entschieden. Dieser Entschluss wurde noch bestärkt durch Begegnungen mit Menschen, die sie auf verschiedenen Veranstaltungen wie Kirchentagen, Kindergottesdiensttagen oder Taizè-Besuchen erlebt hat. Außerdem hätten viele positive Rückmeldungen auf ihr Auftreten im Gemeindekontext ihr letztlich deutlich gemacht, wie wichtig es sei, der Evangelischen Kirche „gerade im 21. Jahrhundert ein junges Gesicht zu geben und für den Glauben, der uns trägt, einzustehen“. 

„Ich bin überzeugt, dass das Pfarramt für mich der ideale Raum sein kann, mich hier einzubringen“, sagt Larissa Figgen.  „Nach der intensiven Lernphase für das Examen und der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität freue ich mich nun sehr darauf, als Vikarin den öffentlichen Dienst am Wort Gottes antreten zu dürfen. Es scheint mir an der Zeit, all die Dinge, die ich lernen, praktisch erfahren, und immer wieder neu überdenken durfte, jetzt auch in die Tat umzusetzen.“

Bis Juli absolviert Larissa Figgen am Laurentianum in Arnsberg ihr Schulvikariat. Sie ist überzeugt, dass die Schule ein immens wichtiger Lern- und Lehrort für zukünftige Pfarrerinnen ist. „Die erheiternden und herausfordernden Erlebnissen mit den Schülern machen mir, trotz stressigem und lauten Schulalltag, viel Freude“. Auch während ihrer Praxisphase in der Kirchengemeinde Warstein, wird sie am Arnsberger Gymnasium wöchentlich zwei Stunden Religionsunterricht erteilen.

Mit ihrer Rückkehr ins Sauerland, „eine Mischung aus Pragmatismus und Herzensentscheidung“,  hat sich Larissa Figgen für den Kirchenkreis Arnsberg entschieden. Zusammen mit ihrem  Ehemann wohnt sie in Oeventrop und genießt die Nähe zur Natur: „Ich habe mich in meiner  Heimat immer schon pudelwohl gefühlt. Besser als hier könnte ich meinen Hobbys, dem Klettern und Wandern, kaum nachgehen.“   (dr)

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Richtfest Gemeindehaus Rüthen

Hier geht es zum Bericht der Westfalenpost - Richtfest

Neue Bankauflagen in der Erlöserkirche

Es hat lange gedauert, aber endlich sind sie da, die neuen Kirchenbankauflagen in der Erlöserkirche.

Die alten hatten lange ausgehalten. 54 Jahre überdauerten sie so manchen Kirchenbesucher. Entsprechend sahen sie aus und klebten an den Holzbänken mit ihrem vermoderten Unterboden. In mühevoller Kleinstarbeit, mit Spachtel und Lösungsmittel, musste der Unterboden abgetragen werden.

Besonderen Dank an das Ehepaar Hillefeld, dass sich mit mir, mit Geduld und Ausdauer, dieser Aufgabe gewidmet hat.

Das nunmehr leuchtende Rot passt farblich gut zum roten Wandbehang, auf dem die Geschichte vom barmherzigen Samariter dargestellt ist.

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Paul-Gerhardt-Haus nun Jugendhaus!

Zurück zu den Wurzeln und gleichzeitig auf in die Zukunft: Das Presbyterium hat beschlossen, das Paul-Gerhardt-Haus ab dem 1. Januar 2018 zum Jugendhaus unserer Gemeinde zu bestimmen – ursprünglich wurde es als solches mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Unsere Gemeinde hat erfreulicherweise derzeit eine sehr aktive Jugendarbeit, und die benötigt nun mal eigene Räumlichkeiten, die auf ihre Bedürfnisse passen.

Nun wird die Jugend das Haus entsprechend umgestalten. Noch vor den Sommerferien soll das Ergebnis der Gemeinde bei einer Einweihungsfeier vorgestellt werden. – Im nächsten Gemeindebrief stellen wir Ihnen das „neue“ Paul-Gerhardt-Haus ausführlicher vor.

Die weiteren Gruppen, die sich bislang im Paul-Gerhardt-Haus getroffen haben, können dies auch weiterhin tun. Nur müssen die Räumlichkeiten so hinterlassen werden, wie sie vorgefunden - d.h. von den Jugendlichen gestaltet - wurden.

Eine Vermietung für private Veranstaltungen ist allerdings künftig nicht mehr möglich.

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Pilgern in Kallenhardt

So etwas bietet sich auf einem Dorf, das auf einem Berge liegt.

Der Gedanke kam erstmals auf, als die Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Arnsberg im Juli 2012 in Fröndenberg auf einem Pilgerweg ging.
So etwas ließe sich auch für Kallenhardt verwirklichen. Erste Informationen wurden eingeholt. Aber die Erlöserkirche stand auf dem Prüfstand: Zu wenig Besucher, zu teuer im Unterhalt. Schnell jedoch fand sich ein Arbeitskreis, initiiert von der kürzlich verstorbenen langjährigen Presbyterin Brigitte Kirchner, der der Kirchenschließung entgegenwirkte.
Mit Hilfe einer Fundraising-Beratung durch einen Pfarrer des Kirchenkreises und einer Spendenaktion in der Gemeinde konnte die Schließung bis auf weiteres verhindert werden.
Es entstand ein Konzept mit zwei Pilgerwegen. Ausgangspunkt ist jeweils die „Erlöserkirche“. Die guten Kontakte zur katholischen Kirche in Kallenhardt und zum Pastoralverbund Rüthen führten zu der Überlegung einer ökumenischen Aktion „Pilgern in Kallenhardt“. Das Erzbistum Paderborn stimmte dem Projekt von katholischer Seite aus zu. Gemeinsam wurden nunmehr drei Pilgerwege erarbeitet.

Die einzelnen Stationen werden durch zwei Meter hohe Holzstelen gekennzeichnet, die beiden Kirchen Erlöserkirche und St. Clemens in die Pilgerwege einbezogen.

Das Projekt „Pilgern in Kallenhardt“, in ökumenischer Zusammenarbeit, wird am 6. Mai 2018, um 15.00 Uhr in Kallenhardt eröffnet.

Dazu schon einmal herzliche Einladung. Näheres wird noch bekannt gegeben in der Tagespresse, unserer Monatsinfo und auf der Homepage.     (Saßmann)

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