Unsere Schaukästen im Blick

„Gott ist die Liebe, lässt mich erlösen, Gott ist die Liebe, er liebt auch mich“, lautet ein altes Lied von August Dietrich Rische, einem lutherischem Pastor und Liederdichter. Gesungen wurde es früher überwiegend im Kindergottesdienst.

Schaut man sich die modernen Fassungen christlicher Liedermacher an, stellt man immer wieder fest, mögen sich Form und Melodie auch stark verändert und ihren Platz neben den alten, schönen Kirchenliedern gefunden haben - von der Liebe Gottes sprechen sie alle.

Anbetend, ermutigend, werbend, eindringlich, tröstend, segnend, mahnend, und noch viel mehr. In den Texten wird nicht nur Gottes Wesen beschrieben (in dem für Menschen möglichen Maße), sondern dass Gott sich nach den Menschen sehnt und eine Beziehung mit ihnen eingehen möchte.

Die Bibel sagt, dass es diese Beziehung ursprünglich einmal zwischen Gott und Mensch gab,   durch den Sündenfall zerstört wurde und dadurch ein tiefer Riss entstand. Erst der Opfertod von Jesus und seine Auferstehung hat diese Trennung ein für allemal aufgehoben. Damit hat der Sohn Gottes den Weg zum Vater frei gemacht - für jeden Menschen. Im neuen Testament in Johannes 10 Vers 9 sagt Jesus: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden.“  
Der österreichisch-jüdische Religionsphilosoph Martin Buber (1878 bis 1965), eine prägende Gestalt des deutschen Geistesleben im 20. Jahrhundert, brachte die menschliche Freiheit und Verantwortung auf einen Punkt mit folgendem Zitat: „Die große Schuld des Menschen ist, dass er  jeden Tag die Freiheit zur Umkehr hat und sie nicht wählt.“  

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Brass und Gospel Konzert

WARSTEIN Zum Abschluss der Festwoche des 50-jährigen Jubiläums der Petruskirche und als Zeichen ökumenischer Verbundenheit zwischen dem Pastoralverbund Warstein und der Evangelischen Kirche Warstein, veranstalteten am Sonntagnachmittag die Posaunenchöre aus Warstein und Lünen zusammen mit dem Gospelchor Voices `R`Us, ebenfalls aus Lünen, ein Konzert unter dem Motto „Brass + Gospel“.

Der Lünener Posaunenchor war 2016 schon einmal zu Gast in der evangelischen Kirchengemeinde. Mittlerweile ist eine gute Freundschaft zwischen den beiden Chören entstanden, die vor vier Jahren in Mittel-England begann, sodass bei den Chorleiterinnen Iris Lenze und Gundula Hubig der Wunsch aufkam: „Unsere Posaunenchöre sollten öfter miteinander spielen!“ Es blieb nicht nur beim wünschen...
In diesem Jahr gesellte sich zu dem „Posaunen-Duo“ der Gospelchor Voices `R`us  hinzu, das Ergebnis des gemeinsamen Auftrittes konnte man am Jubiläumssonntag in der Petruskirche erleben. Die Vorbereitungen dafür fanden bei einem vorhergegangenen Wochenend-Workshop iin Eversberg statt, das gemeinsame Konzert war der Höhepunkt einer „unglaublich schönen und intensiven Zeit“, wie sich die Teilnehmer aller drei Chöre begeistert äußerten.

Nach der Begrüßung durch Klaus Schrewe vom Kirchenrat St. Petrus und Carl-Heinz Hilker von der evangelischen Kirchengemeinde - der den musikalischen Nachmittag moderierte und selbst auch im Posaunenchor mitspielte - konnten die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer während des Konzertes „in die Welt von Blasmusik und Gospel eintauchen“.

Die beiden Posaunenchorleiterinnen Iris Lenze und Gundula Hubig präsentierten mit ihren Musikerinnen und Musikern  einen wahren Ohrenschmaus in der Themenreihe „Brass“ und brachten die Petruskirche auf klingende Art und Weise „Zum Schwingen“. Überschwänglichen Applaus erhielt auch der Gospelchor, der es hervorragend verstand, das Publikum mit einzubeziehen und mit Gesang und Percussion ein lebendiges und melodisches Potpourri zu kreieren. 

Ihren alleinigen Auftritt meisterten die Warsteiner Jungbläser mit Bravour, sie spielten sich
schnell in die Herzen aller und erhielten für ihre Interpretationen „Yesterday“ und „Bläsermarsch“ begeisterten Applaus und Beifallsrufe. Carl-Heinz Hilker machte deutlich, dass der Fortbestand der Chöre nur durch genügend Nachwuchs sicher wäre, „unsere jungen Bläser werden  durch Jürgen Witt und Stefan Günther unterstützt und auf den Hauptchor vorbereitet“.

Chorleiterin Iris Lenze war sehr zufrieden mit der musikalischen Leistung ihrer Schützlinge und sagte ganz am Schluss (vielleicht soll es eine Überraschung sein?): „Bevor die Ferien anfangen, gibt es für die Jungbläser ein dickes, dickes Eis!“

Vikar Lukas Schröder fand im Namen des Pastoralverbundes St. Petrus und St. Pankratius liebe Worte des Dankes und der Anerkennung, besonders für die Chorleiterinnen und alle Mitwirkenden. Er betonte aber auch die „die gute  Freundschaft von St. Petrus zum Posaunenchor“ und war sich sicher: „Heute haben Sie ein Feuer entzündet und den Heiligen Geist zum Schwingen gebracht - und einen 250-köpfigen Gemeindechor mitgerissen.“ Hingerissen waren auch ganz viele, die meinten: „Dieses schöne Konzert hat mir das Herz geöffnet“.   D. Richter

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Stationsgang "Gewalt gegen Frauen"

Dazu trafen sich am 12. Juni 2018 Frauen der Kfd Hirschber, Suttrop, Warstein und der Evangelische Frauentreff.

Eröffnet wurde der Stationsgang mit dem Gedicht "Gewalt" von Erich Fried unter der Fragestellung "Was heißt eigentlich Gewalt?".

Gewalt sei nicht nur im herkömmlichen Sinne zu definieren. Sie fängt schon im Kopf an, welche sich in Unterdrückung und Bevormundung darstellen kann.

Das Thema "Gewalt" ist vielfach begleitet vom Schweigen – dem Schweigen der Frauen, die Gewalt erleben; dem Schweigen der Täter, die ihr Tun verharmlosen und rechtfertigen; dem Schweigen der Öffentlichkeit, die Gewalterfahrungen nicht ernst nehmen oder wegschauen.

Jede 3. Frau in Deutschland erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Viele Schweigen aus Scham oder aus Angst über das Erlebte. 

Über diese Aspekte wurde während eines Stationenganges nachgedacht.

An unterschiedlichen Gebäuden innerhalb Warsteins wurde diese Thematik angesprochen und betrachtet: Welche Formen der Gewalt an Frauen gibt es? Was für Hilfsangebote gibt es? Wo bekomme ich Hilfe? Welche Möglichkeiten bieten sich, um der Gewaltspirale zu entkommen? Aber auch der Frage: Wo ist Gott?

Der gemeinsame Stationengang begann am Glockenspiel vor der Pankratiuskirche. Von dort aus ging es gemeinsam zu den nächsten Stationen: Krankenhaus, Polizei, Amtsgericht und Martin-Luther-Kirche.

An den Stationen wurde gesungen, gebetet und als Symbol für Hilfe und Dankbarkeit jeweils eine rote Rose abgelegt.

Im Anschluss fand noch ein gemütliches Beisammensein im Philipp Melanchthon Haus statt.

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Konfirmationsjubiläum 2018

Jubiläum vor 50 u. 60 Jahren

Jubiläum vor 65,70,75 u. 80 Jahren

Mit Rosen und Urkunden gratulierte die Ev. Kirchengemeinde Warstein am Sonntag, 27. Mai
45 Jubilare, die in diesem Jahr Jubelkonfirmation feiern konnten.

Viele Gläubige, die in Warstein zur Konfirmation gegangen waren, kamen aus diesem Anlass auch von außerhalb zurück in ihre Heimatgemeinde. In einem feierlichen Gottesdienst spendete Pfarrer Uwe Müller seinen Segen, bevor im Philipp-Melanchthon-Haus auf das Jubiläum angestoßen wurde.

Die diesjährigen Konfirmationsjubilare im Überblick:

Eichen Konfirmation nach 80 Jahren: Frieda Else Hildebrandt, Alma Nübel sowie Angelika van Kerkom (alle Warstein).

Kronjuwelen Konfirmation nach 75 Jahren: Gerhard Rollfinke (Warstein).

Gnaden Konfirmationen nach 70 Jahren: Gerhard Schloms, Annemarie Schulte, Hildegard Thiemann, Maria-Luisa Zimmermann (alle Warstein), Else Dziuballe (Rüthen), Hans-Joachim Schulenburg (Bad Sassendorf), Dorothea Gellrich (Windeck-Herchen).

Eiserne Konfirmation nach 65 Jahren: Hannelore Brigitte Baumgart, Regina Else Beyer, Manfred Fleischer, Fritz Karl Lachmann, Eleonore Mihlan, Klaus Wolfgang Mihlan, Ingeborg Mrosh (alle Warstein) sowie Anita Gritz (Rüthen).

Diamantenen Konfirmation nach 60 Jahren: Detlef Halfpap, Heinrich-Wilhelm Hillefeld, Margarete Königsmann, Kurt Schnee, Renate Struff, Gisela Erika Heidrun Teipel (alle Warstein), Sonja Koschowski (Rüthen), Werner Storck (Obertshausen) sowie Ilse Glatz (Sundern).

Goldene Konfirmation nach 50 Jahren: Ruth Astra Rösner, Barbara Sauerwald, Günther Heinz Teuber, Waltraud Tingelhoff (alle Warstein), Brigitte Görke, Brigitte Kersting, Bernd Vorderwisch (alle Rüthen), Erika Helene Müller (Anröchte), Renate Caase (Erwitte), Karola Christine Baumann (Ganderkesee), Gerlinde Schmidt (Geseke), Gisela Hannelore Fritsche (Halle), Dr. Alfred Horst (Herford), Bernd Simon (Langenberg), Klaus Meschkat (Meschede), Hans-Dieter Fandrey (Upgant-Schott) sowie Brunhilde Edith Hackfort-Gottwald (Vreden).

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Vorstellung Vikarin Larissa Figgen in der Martin-Luther-Kirche

Am „Kantate“-Sonntag gab es in der Martin-Luther-Kirche Warstein viel Grund zum Singen: Pastor Uwe Müller stellte der Gemeinde die neue Vikarin Larissa Figgen vor, die nach den Sommerferien für zwei Jahre in der hiesigen Kirche ihr Vikariat absolvieren wird.

Geboren und aufgewachsen ist die 27-Jährige in Sundern im Sauerland. Nach dem Abitur am Mariengymnasium in Arnsberg begann sie in Münster das Studium der Theologie und arbeitete dort  gleichzeitig für einige Jahre bei einem ambulanten Pflegedienst. Es schlossen sich ein mehrmonatiges Gemeindepraktikum in Istanbul an, sowie ein Seelsorgepraktikum in der Kinderklinik in Bethel. Ihr Examen legte Larissa Figgen dann im Oktober 2016 ab, anschließend  war sie bis März 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Universität Münster (Kirchengeschichte) beschäftigt.    

Vor dem Studium war sich die angehende Pastorin nicht so ganz sicher, ob sie den Weg ins Pfarramt einschlagen soll, erst nach einigen Semestern des Lehramtsstudium (Englisch und Evangelische Religion) habe sie sich endgültig für die „Volltheologie“ entschieden. Dieser Entschluss wurde noch bestärkt durch Begegnungen mit Menschen, die sie auf verschiedenen Veranstaltungen wie Kirchentagen, Kindergottesdiensttagen oder Taizè-Besuchen erlebt hat. Außerdem hätten viele positive Rückmeldungen auf ihr Auftreten im Gemeindekontext ihr letztlich deutlich gemacht, wie wichtig es sei, der Evangelischen Kirche „gerade im 21. Jahrhundert ein junges Gesicht zu geben und für den Glauben, der uns trägt, einzustehen“. 

„Ich bin überzeugt, dass das Pfarramt für mich der ideale Raum sein kann, mich hier einzubringen“, sagt Larissa Figgen.  „Nach der intensiven Lernphase für das Examen und der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität freue ich mich nun sehr darauf, als Vikarin den öffentlichen Dienst am Wort Gottes antreten zu dürfen. Es scheint mir an der Zeit, all die Dinge, die ich lernen, praktisch erfahren, und immer wieder neu überdenken durfte, jetzt auch in die Tat umzusetzen.“

Bis Juli absolviert Larissa Figgen am Laurentianum in Arnsberg ihr Schulvikariat. Sie ist überzeugt, dass die Schule ein immens wichtiger Lern- und Lehrort für zukünftige Pfarrerinnen ist. „Die erheiternden und herausfordernden Erlebnissen mit den Schülern machen mir, trotz stressigem und lauten Schulalltag, viel Freude“. Auch während ihrer Praxisphase in der Kirchengemeinde Warstein, wird sie am Arnsberger Gymnasium wöchentlich zwei Stunden Religionsunterricht erteilen.

Mit ihrer Rückkehr ins Sauerland, „eine Mischung aus Pragmatismus und Herzensentscheidung“,  hat sich Larissa Figgen für den Kirchenkreis Arnsberg entschieden. Zusammen mit ihrem  Ehemann wohnt sie in Oeventrop und genießt die Nähe zur Natur: „Ich habe mich in meiner  Heimat immer schon pudelwohl gefühlt. Besser als hier könnte ich meinen Hobbys, dem Klettern und Wandern, kaum nachgehen.“   (dr)

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Machen Sie mit! Sammelaktion: Stifte machen Mädchen stark!

Unsere Kirchengemeinde möchte diese Aktion vom Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V gerne unterstützen.

Dafür benötigen wir Ihre Hilfe! Bitte sammeln Sie mit!

Wie funktioniert die Aktion?

Es werden leere Schreibgeräte gesammelt. Das Material wird recycelt und die Firma BIC sponsert für jeden Stift einen Cent an syrische Mädchen im Flüchtlingscamp im Libanon.

Für 450 Stifte kann so zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet werden.

Welche Schreibgeräte gesammelt werden dürfen oder nicht können Sie hier erfahren.

Auch die Sammelstellen finden Sie auf diesem Flyer.

Was können wir noch tun ?

Aktivieren Sie Menschen in Ihrer Umgebung, dass Sie auch für das Projekt sammeln. Stellen Sie beispielsweise Sammelboxen auf in Schulklassen, Kindergärten, am Arbeitsplatz etc.

Ihre Boxen können Sie im Anschluss bei den Sammelstellen abgeben.

Weitere Infos zu der Aktion finden sie unter www.weltgebetstag.de

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... und Handys sammeln wir auch.

Alte Handys sind kleine Schatzkisten. Handy-Sammelaktion der Ev. Kirchengemeinde Warstein

Handys enthalten wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder Platin, deren Abbau in anderen Regionen der Erde oft mit großen Problemen für Menschen und Umwelt verbunden ist: Große Flächen werden für ihre Gewinnung zerstört und Menschen werden vertrieben. Die Arbeit in den Minen ist häufig gefährlich, der Lohn gering und Kinderarbeit keine Seltenheit.

Umso wichtiger ist es, dass Mobiltelefone lange genutzt werden und anschließend nicht in der Schublade verschwinden, sondern fachgerecht recycelt werden. So können Rohstoffe zurückgewonnen werden und auch der illegale Export von Elektroschrott in Länder des Südens wird vermieden.

Wir als Kirchengemeinde beteiligen uns daher an der Handy-Aktion NRW.

Unsere Sammelbox für ausgediente Mobiltelefone finden Sie im:

Paul-Gerhardt-Haus Belecke, Hesenberg 1
Philipp-Melanchthon-Haus Warstein, Belecker Landstr. 14a
Gemeindebüro, Belecker Landstr. 14a

Alle gesammelten Handys werden fachgerecht recycelt oder, wenn sie noch verwendbar sind, nach einer professionellen Datenlöschung weiter verwendet.

Unterstützen Sie den Datenschutz, indem Sie vor Abgabe Ihres Handys möglichst alle persönlichen Daten löschen und die SIM- und andere Speicherkarten entfernen.

Der Erlös aus dem Handy-Recycling kommt Menschenrechtsprojekten von Brot für die Welt und der Vereinten Evangelischen Mission in Südafrika, der DR Kongo und den Philippinen zugute.

Informationen rund um Rohstoffabbau, Produktion und Entsorgung von Mobiltelefonen und zur Handy-Sammelaktion finden Sie auf www.handyaktion-nrw.de.

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Neue Bankauflagen in der Erlöserkirche

Es hat lange gedauert, aber endlich sind sie da, die neuen Kirchenbankauflagen in der Erlöserkirche.

Die alten hatten lange ausgehalten. 54 Jahre überdauerten sie so manchen Kirchenbesucher. Entsprechend sahen sie aus und klebten an den Holzbänken mit ihrem vermoderten Unterboden. In mühevoller Kleinstarbeit, mit Spachtel und Lösungsmittel, musste der Unterboden abgetragen werden.

Besonderen Dank an das Ehepaar Hillefeld, dass sich mit mir, mit Geduld und Ausdauer, dieser Aufgabe gewidmet hat.

Das nunmehr leuchtende Rot passt farblich gut zum roten Wandbehang, auf dem die Geschichte vom barmherzigen Samariter dargestellt ist.

Herzliche Einladung zum Ausprobieren der neuen Kirchenbankauflagen, jeden zweiten Samstag im Monat, um 18.00 Uhr im Gottesdienst.  saß

Paul-Gerhardt-Haus nun Jugendhaus!

Zurück zu den Wurzeln und gleichzeitig auf in die Zukunft: Das Presbyterium hat beschlossen, das Paul-Gerhardt-Haus ab dem 1. Januar 2018 zum Jugendhaus unserer Gemeinde zu bestimmen – ursprünglich wurde es als solches mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Unsere Gemeinde hat erfreulicherweise derzeit eine sehr aktive Jugendarbeit, und die benötigt nun mal eigene Räumlichkeiten, die auf ihre Bedürfnisse passen.

Nun wird die Jugend das Haus entsprechend umgestalten. Noch vor den Sommerferien soll das Ergebnis der Gemeinde bei einer Einweihungsfeier vorgestellt werden. – Im nächsten Gemeindebrief stellen wir Ihnen das „neue“ Paul-Gerhardt-Haus ausführlicher vor.

Die weiteren Gruppen, die sich bislang im Paul-Gerhardt-Haus getroffen haben, können dies auch weiterhin tun. Nur müssen die Räumlichkeiten so hinterlassen werden, wie sie vorgefunden - d.h. von den Jugendlichen gestaltet - wurden.

Eine Vermietung für private Veranstaltungen ist allerdings künftig nicht mehr möglich.

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Pilgern in Kallenhardt

So etwas bietet sich auf einem Dorf, das auf einem Berge liegt.

Der Gedanke kam erstmals auf, als die Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Arnsberg im Juli 2012 in Fröndenberg auf einem Pilgerweg ging.
So etwas ließe sich auch für Kallenhardt verwirklichen. Erste Informationen wurden eingeholt. Aber die Erlöserkirche stand auf dem Prüfstand: Zu wenig Besucher, zu teuer im Unterhalt. Schnell jedoch fand sich ein Arbeitskreis, initiiert von der kürzlich verstorbenen langjährigen Presbyterin Brigitte Kirchner, der der Kirchenschließung entgegenwirkte.
Mit Hilfe einer Fundraising-Beratung durch einen Pfarrer des Kirchenkreises und einer Spendenaktion in der Gemeinde konnte die Schließung bis auf weiteres verhindert werden.
Es entstand ein Konzept mit zwei Pilgerwegen. Ausgangspunkt ist jeweils die „Erlöserkirche“. Die guten Kontakte zur katholischen Kirche in Kallenhardt und zum Pastoralverbund Rüthen führten zu der Überlegung einer ökumenischen Aktion „Pilgern in Kallenhardt“. Das Erzbistum Paderborn stimmte dem Projekt von katholischer Seite aus zu. Gemeinsam wurden nunmehr drei Pilgerwege erarbeitet.

Die einzelnen Stationen werden durch zwei Meter hohe Holzstelen gekennzeichnet, die beiden Kirchen Erlöserkirche und St. Clemens in die Pilgerwege einbezogen.

Das Projekt „Pilgern in Kallenhardt“, in ökumenischer Zusammenarbeit, wird am 6. Mai 2018, um 15.00 Uhr in Kallenhardt eröffnet.

Dazu schon einmal herzliche Einladung. Näheres wird noch bekannt gegeben in der Tagespresse, unserer Monatsinfo und auf der Homepage.     (Saßmann)

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Neukirchenjahresempfang 2017

Als Dank für alle Haupt-und Nebenamtlichen, sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen, feierte die evangelische Kirchengemeinde im alten Jahr im Dezember ihren traditionellen Neukirchenjahresempfang. Den Gottesdienst zuvor gestaltete Pfarrerin Dr. Karin Christiane Saßmann zusammen mit dem Posaunenchor, der bekannte Adventslieder und klassische Werke spielte, in der Martin-Luther-Kirche.

Pfarrerin Jutta Schorstein übernahm im Philipp-Melanchton-Haus „das Ruder“ und bedankte sich zunächst bei allen Mitarbeitern, die mit viel Engagement und Liebe einen großen Teil ihrer Zeit der Gemeinde zur Verfügung stellten.

Sie freute sich auch darüber, die „Offiziellen“ begrüßen zu können, nämlich den Warsteiner Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, Peter Weiken von der Stadt Rüthen, sowie den Leiter des Pastoralverbundes, Pfarrer Markus Gudermann.

Dankbar erinnerte Thomas Schöne an das Lutherjahr 2017 und die vielen Feierlichkeiten rund um das historische Ereignis. „Das hatte nicht nur für alle evangelischen Christen eine große Bedeutung, sondern setzte auch Impulse für die Ökumene.“

Ebenso begrüßte Pfarrer Markus Gudermann, der vor einigen Monaten die Nachfolge von Pastor Thomas Wulf angetreten hat, die Annäherung beider Konfessionen und meinte: „Die Nacht der offenen Kirchen in all den Jahren ist ein schöner Erfolg. Die Menschen machen sich auf den Weg, und dadurch kommt was in Bewegung.“ Das sei ein Segen für alle in der Stadt Warstein, „ wir wollen uns auch weiterhin gegenseitig öffnen und für den Glauben werben“.   

Peter Weiken überbrachte nicht nur Grüße und gute Wünsche aus der Bergstadt, sondern hinterfragte die „schöne, besinnliche Adventszeit“, die leider immer mehr von vielen unwichtigen Dingen überlagert würde. Daher sollte doch jeder mal überlegen, was eigentlich das Wesentliche in der Adventszeit sei und sich „Zeit für den Augenblick nehmen, für das, was schön ist“. Dazu gehörte auch das Kümmern um den Nächsten, und sich mit Muße auf das Warten von Jesus Christus, Gottes Sohn, einzustimmen. Symbolhaft veranschaulichte der Rüthener Bürgermeister, dass man die Prioritäten im Leben mit dem Befüllen eines Glases vergleichen könnte und daher die Reihenfolge entscheidend sei. Die Bälle stünden für Familie, die Kiesel für materiellen Dinge und der Sand für alles Unwichtige. „Wenn der Sand zuerst eingefüllt wird, ist das Glas voll und das wirklich Wichtige hat dann kaum noch Platz.“

Nach dem offiziellen Teil stand ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm, dem sich alle gern anschlossen. (Dorothea Richter)

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Jungbläser gestalten Adventsfeier im LWL Pflegezentrum

Es ist schon gute Tradition, dass die Jungbläser des Ev. Posaunenchor jedes Jahr die Adventsfeier im LWL Pflegezentrum in Warstein mitgestalten. Zur Freude der Menschen wurden die gängigen Lieder zur Advents- und Vorweihnachtszeit, die z.T. auch mitgesungen werden konnten. Die Leiterin bedankte sich herzlich bei den Jungbläsern und der Chorleiterin Iris Lenze mit einem Nikolauspräsent. 

Kontakt zur Kirchengemeinde

Evangelische Kirchengemeinde Warstein
Belecker Landstr. 14a
59581 Warstein

Tel. 02902 2338 
Öffnungszeiten Gemeindebüro: 
Montag, Dienstag u. Freitag
10.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
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Regelmäßige Gottesdienste

Martin-Luther-Kirche in Warstein, Belecker Landstr. 14a:
Sonntags 11.00 Uhr mit Hl. Abendmahl und anschließendem Kirch-Café

Christuskirche in Warstein-Belecke, Hesenberg 1:
am 1. (mit Hl. Abendmahl), 3. und möglicher 5. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr

Nikolauskirche in Rüthen, Hochstr.:
am 2. (mit Hl. Abendmahl), und 4. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr

Markuskapelle in Warstein-Sichtigvor, Möhnestr. 124:
am 1. Samstag im Monat um 16.30 Uhr (häufig als Taufgottesdienst)

Erlöserkirche in Rüthen-Kallenhardt, Ringstr. 6: 
am 2. Samstag im Monat um 18.00 Uhr als Themen – oder Taizègottesdienst.

aktueller Gottesdienstplan des Monats

besondere Gottesdienste finden Sie in der detaillierten Terminübersicht --> Termine