Offenes-Singen

Unter dem Motto „Singen macht glücklich“ lud die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag, 22. März, zu einem gemeinschaftlichen Nachmittag in das Philipp-Melanchthon-Haus ein. Ab 17:00 Uhr verwandelte sich das Gemeindehaus an der Belecker Landstraße in einen Ort voller Musik, Literatur und Begegnung.
Das Offene Singen richtet sich an alle, die Freude am Singen haben – ganz ohne den Leistungsdruck eines klassischen Chors oder die Verpflichtung zu regelmäßigen Proben. Das Repertoire des Nachmittags aus dem Liederbuch "zwischen Himmel und Erde" war breit gefächert und bot für jeden Geschmack etwas. Auch die lyrischen Pausen verliehen der Veranstaltung eine tiefgründige Atmosphäre und luden die Teilnehmer dazu ein, für einen Moment innezuhalten und den Worten nachzuspüren.
„Es geht nicht um Perfektion, sondern um das Erlebnis der Gemeinschaft und um das Kennenlernen von auch unbekannten Liedern." Zahlreiche Teilnehmer fanden den Weg ins Philipp-Melanchthon-Haus, um für eine gute Stunde den Alltag hinter sich zu lassen und die eigene Stimme im harmonischen Ganzen der Gruppe zu erleben.

Weltgebetstag der Frauen 2026

Musikalische Unterstützung vom Projektchor

Musikalische Unterstützung vom Projektchor

Am Freitag, den 6. März 2026, feierten Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.


In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.


Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.